Elektrische Heizkörper gehören zu den einfachsten Möglichkeiten, Räume zu beheizen. Die Installation ist schnell, es sind keine Wasserleitungen oder ein Heizkessel erforderlich und moderne Modelle ermöglichen eine präzise Temperaturregelung. Deshalb werden sie häufig in Wohnungen, Häusern, Büros und Ferienobjekten eingesetzt.
Bei der Auswahl eines elektrischen Heizkörpers sollten jedoch mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Entscheidend sind vor allem die Raumgröße, die Leistung, der Heiztyp und die Art der Regelung. Ein richtig gewählter Heizkörper sorgt für effizientes Heizen und hilft gleichzeitig, den Energieverbrauch zu reduzieren.
Sehen Sie sich auch unser Angebot an elektrischen Heizkörpern an.
Arten von elektrischen Heizkörpern
Elektrische Heizkörper unterscheiden sich sowohl in ihrer Bauweise als auch in der Art der Wärmeabgabe.
Ölheizkörper
Ölheizkörper enthalten eine Wärmeträgerflüssigkeit, die durch ein elektrisches Heizelement erwärmt wird. Das Öl speichert die Wärme und gibt sie gleichmäßig an den Raum ab.
- gleichmäßige Wärmeabgabe
- gute Wärmespeicherung
- leiser Betrieb
Speicherheizkörper – Steinheizkörper
Moderne elektrische Heizkörper nutzen häufig ein Stein- oder Keramikmaterial, das Wärme aufnimmt und langsam wieder abgibt. Dadurch bleibt die Raumtemperatur stabil.
Konvektoren
Konvektoren erwärmen die Luft, die anschließend im Raum zirkuliert. Vorteil ist das schnelle Aufheizen, Nachteil die geringere Wärmespeicherung.
Welche Lösung wählen?
- 👉 Für gleichmäßige und stabile Wärme: Steinheizkörper
- 👉 Für schnelle Reaktion und flexibles Heizen: Ölheizkörper
Welche Leistung benötigen Sie?
Kurz gesagt:
Für die richtige Auswahl ist die passende Heizleistung entscheidend. Als Richtwert gelten etwa 40 W pro m³, was bei einer Raumhöhe von ca. 2,6 m etwa 100 W pro m² entspricht.
Die Heizleistung muss zur Raumgröße und zu den Wärmeverlusten des Gebäudes passen. Für eine genauere Orientierung können Sie auch unseren Leistungsrechner für Heizkörper nutzen.
Berechnung nach m³
Formel:
Länge × Breite × Höhe × 40 W
Beispiel:
Raum 5 × 4 m, Höhe 2,6 m:
5 × 4 × 2,6 = 52 m³
52 × 40 W = 2080 W
In diesem Fall ist ein Heizkörper mit etwa 2000 W geeignet.
Einfache Berechnung nach m²
- Neubau: 60 – 80 W / m²
- Standardwohnung: 80 – 100 W / m²
- älteres Gebäude: 100 – 120 W / m²
Orientierungswerte nach Raumgröße
| Raumgröße | Empfohlene Leistung |
|---|---|
| 10 m² | 800 – 1000 W |
| 15 m² | 1200 – 1500 W |
| 20 m² | 1600 – 2000 W |
| 25 m² | 2000 – 2500 W |
Stromverbrauch eines Heizkörpers
Ein Heizkörper mit 1000 W verbraucht etwa 1 kWh pro Stunde bei voller Leistung.
Moderne Geräte arbeiten jedoch nicht dauerhaft auf voller Leistung. Nach Erreichen der gewünschten Temperatur schaltet der Thermostat das Gerät automatisch aus. Mehr dazu finden Sie auch im Artikel Was kostet das Heizen mit einem elektrischen Heizkörper?.
Heizkörper nach Einsatzbereich
Wohnräume
Für Wohnräume sind Heizkörper mit stabiler Temperatur und leisem Betrieb ideal. Besonders geeignet sind Steinheizkörper oder Ölheizkörper.
Ferienhäuser
Für Ferienobjekte sind Modelle mit Programmierung oder WLAN-Steuerung besonders praktisch. Mehr zur Fernsteuerung erfahren Sie auf der Seite Heizkörpersteuerung per App (Tuya).
Platzierung des Heizkörpers
- 10–15 cm Abstand vom Boden
- mindestens 5 cm Abstand zur Wand
- freier Raum über dem Heizkörper
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Watt pro m³ werden benötigt?
Als Richtwert gelten etwa 40 W pro m³ bei normaler Dämmung.
Wie viel Watt pro m² sind nötig?
Bei Standardraumhöhe entspricht dies etwa 100 W pro m².
Welche Leistung für 20 m²?
Etwa 1500 bis 2000 W, abhängig von der Dämmung.
Ist elektrisches Heizen teuer?
Der Verbrauch hängt von Leistung, Nutzung und Dämmung ab. Moderne Heizkörper können den Verbrauch optimieren.
Zusammenfassung
Die Wahl des richtigen elektrischen Heizkörpers hängt von Raumgröße, Leistung und Regelung ab.
Tipp: Sehen Sie sich direkt die passenden Kategorien an:
👉 Steinheizkörper
👉 Ölheizkörper
